Geschichte der Einführungsvorträge in Bayreuth

Seit Beginn seiner Tätigkeit in Bayreuth 1998 als Referent der Einführungsvorträge zu allen Aufführungen der Bayreuther Festspiele hat Stefan Mickisch bisher 450 Matinéen zu Richard Wagners Musikdramen vom "Fliegenden Holländer" bis zum "Parsifal" gehalten. Darüber hinaus gab er in Bayreuth in "seinem" Saal - dem Konzertsaal des Evangelischen Gemeindehauses - sowie in der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne circa 30 Sonderkonzerte zu Richard Wagners Frühwerken, zu Beethoven sowie zur Tonartencharakteristik ("Tonarten und Sternzeichen"), und spielte viele Uraufführungen seiner Wagner-Transkriptionen ("Tristanfantasie", "Ring-Finali", alle Ouvertüren u.v.a.).

Mit bislang 150.000 Zuhörern alleine in Bayreuth wurde Stefan Mickisch zu einer Institution. 

Die Tradition der Wagner Festspiel-Einführungsvorträge geht auf Wieland Wagner und den Richard-Wagner-Verband Bayreuth zurück. Seit 1953 wurden diese von Erich Rappl (Musikkritiker und Musikwissenschaftler aus Bayreuth) sowie von Maximilian Kojetinsky (leitender Korrepetitor des Grazer Opernhauses und der Bayreuther Festspiele) gehalten und geprägt.