Kurzfassung
Langfassung
Biografie Langfassung
Stefan
Mickisch ist nicht nur ein
hervorragender Pianist und begnadeter Improvisator, sondern auch
kenntnisreicher Kommentator jedweder Musik, mit der er sich
auseinandersetzt, und überdies gewinnender Entertainer. Seine
Einführungsvorträge zu den musikdramatischen Werken Richard Wagners
in Bayreuth und anderswo sind längst zu einer Institution geworden. Stefan
Mickisch wurde 1962 in Schwandorf in der bayerischen Oberpfalz
geboren. Seine Ausbildungsstätten waren das
Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg (Klavier bei Erich Appel,
Komposition bei H.-L. Schilling, Violine bei Ulf Klausenitzer), die
Musikhochschule Hannover (Konzertklasse K.-H. Kämmerling) und das
Konservatorium Wien (Meisterklasse Leonid Brumberg). Er gewann
dreimal den Landessieg und zweimal den Bundessieg im Wettbewerb
„Jugend musiziert“ sowie internationale Klavierpreise in Athen,
Madrid, Mailand und Montevideo, und ist Träger der „Maria
Callas-Medaille“ der Stadt Athen.
Nach einer ansehnlichen Karriere als Konzertpianist und
Liedbegleiter (u. a. von Kurt Moll und Dietrich Fischer-Dieskau) ist
Stefan Mickisch weltweit berühmt geworden durch die pianistische
Erarbeitung des Wagnerschen Opernwerks in bis dahin nicht gekannten
Formaten, und die Hinzufügung des erklärenden Wortes. Die dadurch
geschaffenen moderierten Klavierabende, Gesprächskonzerte und
konzertanten Einführungsvorträge genießen heute vielerorts
Kultstatus. Dies vor allem bei den Richard-Wagner-Festspielen
in Bayreuth, wo er seit 1998 jeden Sommer 30
Einführungsmatineen zu allen Aufführungen der Festspiele mit
größtem Erfolg (bisher über 100.000 Zuhörer) gibt. Mit mehr als
10.000 Besuchern pro Saison verhalf er der seit 1951 bestehenden,
durch Wieland Wagner inaugurierten Veranstaltungsreihe zu einmaligem
Prestige.
Die
Vielseitigkeit des bayerischen Künstlers geht aber sowohl über
Bayreuth als auch über Richard Wagners Werk hinaus. Er spielt und
erläutert Werke von Bach bis Richard Strauss bei ersten Adressen der
Musikwelt, u. a. dem Beethovenfest Bonn, den Festspielen
Baden-Baden, den Richard-Strauss-Festivals in Bozen und in
Garmisch-Partenkirchen, dem Gidon Kremer – Kammermusikfest in
Lockenhaus, dem Wagner-Festival Wels, den Opernhäusern Köln, Graz,
Zürich u. a., dem Gasteig in München, der Wiener Staatsoper und
Volksoper, dem Wiener Konzerthaus und dem Musikverein. Stefan
Mickisch gab auch lecture concerts (in englischer Sprache) zu
Wagners Opern in Oslo, Amsterdam, Canada, den USA, Südamerika,
Australien, Neuseeland, Japan, Moskau und Abu Dhabi.
Aspekte,
die einander scheinbar ausschließen, bilden neben der Pianistik
wichtige Säulen in der geistig-rhetorischen und musikalischen
Vermittlungsarbeit Stefan Mickischs: Spontaneität, Schlagfertigkeit
und Humor, Spiritualität, interessante Querverbindungen zu
Philosophie, Religionen und Mythen, Astronomie, Astrologie und
Geschichte. Innerhalb der Musik vernetzt Mickisch alle Gattungen,
stellt das gesamte Werkspektrum aller Komponisten dar - seien es
Opern, Symphonien, Messen, Oratorien oder Klavierwerke - und kann so
Querschlüsse ziehen, die vorher in dieser Art nicht gesehen und
gehört wurden. Besonders hervorzuheben ist seine bahnbrechende, sich
ständig erweiternde Arbeit in kosmologischer Tonartencharakteristik
(«Tonarten und Sternzeichen»).
Stefan Mickischs Klaviertranskriptionen und Fantasien zu
Wagner (z. B. die abendfüllenden „Ring-Finali“, die
dreiteilige,
mit zwei
Doppelfugen versehene «Tristanfantasie» und die durch alle Tonarten
wandernde Sammlung «Mit Wagner durch den Sternenhimmel“)
zeigen neben der pianistischen Kompetenz auch den Improvisator,
Komponisten und Arrangeur in der Nachfolge Franz Liszts und anderer.
Neben dem
Klavier spielt Stefan Mickisch, der aus einem musikalischen
Elterhaus stammt, Orgel, Violine und Viola – auch
in Orchester- und Kammermusikformationen (Streichtrio,
Streichquartett, – quintett u. a.).
Der
zweite künstlerische Schwerpunkt des bayerischen Pianisten ist neben
den Bayreuther Festspielen zweifellos die Musikstadt Wien.
Spätestens seit 2004, als seine Matineen in der Wiener Staatsoper
vor ausverkauften Rängen sensationelles Aufsehen erregten, hat er
dort eine besonders zahlreiche Fangemeinde. Von den
Veranstaltern des „Wiener Mozartjahres“ 2006 wurde
er
anlässlich
seiner
Interpretation der „Zauberflöte“ als «Opernführer der neuen
Generation», von Radio Stephansdom als «Opernführer des 21.
Jahrhunderts» bezeichnet. Seit 2 Jahren tritt Stefan Mickisch
bevorzugt in eigenen Zyklen am Wiener Konzerthaus („Alles Wagner“,
„Alles Beethoven“) und an der Wiener Volksoper in ausgewählten
Premiereneinführungen auf.
Fachleute,
Presse und Publikum schätzen Stefan Mickisch als eine „moderne
Mischung aus Leonard Bernstein, Viktor Borge und Marcel Prawy“
(FOCUS 2008). Der „selfmademan aus der Oberpfalz“, der auf seine
Unabhängigkeit Wert legt und ohne Agentur arbeitet, hat im eigenen
Label „Fafnerphon“ bereits 40
CD-Aufnahmen herausgegeben, darunter Live-Mitschnitte
seiner Einführungen in alle 13 Opern Richard Wagners, aber auch zu
Werken Mozarts, Beethovens, Puccinis, Richard Strauss´ u. a.
Die Einspielungen belegen seine außergewöhnlich vielseitige und
lebendige Künstlerpersönlichkeit und weisen ihn als einen der
führenden Pianisten, Musikwissenschaftler und Kulturvermittler
unserer Zeit aus.
Stand: Dezember 2009
Biografie Kurzfassung
Die moderierten Konzerte des Pianisten
und Musikwissenschaftlers Stefan
Mickisch haben in wenigen
Jahren Kultstatus erreicht. Seit 1998 gibt der in Wien als
„Opernführer des 21. Jahrhunderts“ titulierte gebürtige Oberpfälzer
zu sämtlichen Aufführungen der Bayreuther Festspiele vom Flügel aus
seine berühmten Einführungsmatineen, die jährlich zigtausende
Menschen begeistern. Sie zeichnen sich durch ihre Mischung aus
humorvoll-spannender Präsentation, glänzender Pianistik, profundem
musikgeschichtlichen Wissen und breiter Repertoirekenntnis aus und
werden ständig weiterentwickelt.
Seine pianistische Ausbildung erhielt der bereits in jungen Jahren
mit mehreren internationalen Klavierpreisen ausgezeichnete Künstler
in Nürnberg, Hannover und Wien. Mit eigenen Klavier-Transkriptionen
und Fantasien erarbeitete er sich die musikdramatische Welt Wagners,
die zweifellos im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit steht,
ohne dass diese darauf beschränkt wäre.
Gegenstand seiner vielfach auf CD dokumentierten Gesprächskonzerte
sind seit geraumer Zeit auch Komponisten wie Mozart, Beethoven,
Rossini, Schumann, Offenbach, Puccini, Eugen d´Albert, Richard
Strauss, und die Thematik „Tonarten und Sternzeichen“. Stefan
Mickisch wird zu Konzerten und Vorträgen in alle Welt eingeladen.
Auftritte hatte und hat er mit außerordentlichem Erfolg u. a. beim
Beethovenfest Bonn, den Richard-Strauss-Festivals Bozen und
Garmisch-Partenkirchen, dem Gasteig in München, den Festspielen
Baden-Baden, der Oper Zürich, dem Wagner-Festival Wels, den Wiener
Opern- und Konzerthäusern und dem Gidon Kremer-Musikfestival in
Lockenhaus.
Im Wiener
Konzerthaus gibt Stefan Mickisch nach dem großen Erfolg seines
Zyklus „Alles Wagner“ 2010 eine Reihe zu „Alles Beethoven“ (alle 9
Symphonien). Die Wiener Volksoper engagierte den Künstler für die
Einführungsabende zu den Opernpremieren „Rusalka“ am 20. Oktober
2010 und „Il tabarro / Gianni Schicchi“ im Februar 2011. Im Grazer
Opernhaus gibt Stefan Mickisch am 19.September 2010 erstmals die
„Frau ohne Schatten“.
Stand: Dezember 2009
Biographie Langfassung
zur Persönlichkeitsbeschreibung
nach oben
|