Kurzfassung
Langfassung
Biografie Langfassung
Stefan
Mickisch ist nicht nur ein
hervorragender Pianist und begnadeter Improvisator, sondern auch
kenntnisreicher Kommentator jedweder Musik, mit der er sich
auseinandersetzt, und überdies gewinnender Entertainer. Seine
Einführungsvorträge zu den musikdramatischen Werken Richard Wagners in
Bayreuth und anderswo sind längst zu einer Institution geworden. Stefan
Mickisch wurde in der bayerischen Oberpfalz geboren.
Seine Ausbildungsstätten waren das Meistersinger-Konservatorium in
Nürnberg (Klavier bei Erich Appel, Komposition bei H.-L. Schilling,
Violine bei Ulf Klausenitzer), die Musikhochschule Hannover (Konzertklasse
K.-H. Kämmerling) und das Konservatorium Wien (Meisterklasse Leonid
Brumberg). Er gewann dreimal den Landessieg und zweimal den Bundessieg im
Wettbewerb „Jugend musiziert“ sowie internationale Klavierpreise in Athen,
Madrid, Mailand und Montevideo, und ist Träger der „Maria Callas-Medaille“
der Stadt Athen.
Nach einer ansehnlichen Karriere als Konzertpianist und Liedbegleiter (u.
a. von Kurt Moll und Dietrich Fischer-Dieskau) ist Stefan Mickisch
durch die pianistische Erarbeitung des
Wagnerschen Opernwerks in bis dahin nicht gekannten Formaten und die
Hinzufügung des erklärenden Wortes weltweit berühmt geworden. Die dadurch geschaffenen moderierten
Klavierabende, Gesprächskonzerte und konzertanten Einführungsvorträge
genießen heute vielerorts Kultstatus, vor allem bei den
Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth, wo er seit 1998 jeden
Sommer 30 Einführungsmatineen zu allen Aufführungen der Festspiele
mit größtem Erfolg (bisher über 100.000 Zuhörern). Er verhalf der seit 1951 bestehenden, durch Wieland
Wagner inaugurierten Veranstaltungsreihe zu einmaligem Ansehen.
Die Vielseitigkeit des
bayerischen Künstlers geht aber sowohl über Bayreuth als auch über Richard
Wagners Werk hinaus. Er spielt und erläutert Werke von Bach bis Richard Strauss
bei ersten Adressen der Musikwelt, u. a. dem Beethovenfest Bonn, den Festspielen
Baden-Baden, den Richard-Strauss-Festivals in Bozen und in
Garmisch-Partenkirchen, dem Gidon Kremer – Kammermusikfest in Lockenhaus, dem
Wagner-Festival Wels, den Opernhäusern Köln, Graz, Zürich u. a., dem Gasteig in
München, der Wiener Staatsoper und Volksoper, dem Wiener Konzerthaus und dem
Wiener Musikverein. Stefan Mickisch
gab auch lecture concerts (in englischer Sprache) zu Wagners Opern in Oslo,
Amsterdam, Canada, den USA, Südamerika, Australien, Neuseeland, Japan, Moskau
und Abu Dhabi.
Aspekte, die einander
scheinbar ausschließen, bilden neben der Pianistik wichtige Säulen in der
geistig-rhetorischen und musikalischen Vermittlungsarbeit Stefan Mickischs: Spontaneität, Schlagfertigkeit und
Humor, Spiritualität, interessante Querverbindungen zu Philosophie, Religionen
und Mythen, Astronomie, Astrologie und Geschichte. Innerhalb der Musik vernetzt
Mickisch alle Gattungen, stellt das gesamte Werkspektrum aller Komponisten dar -
seien es Opern, Symphonien, Messen, Oratorien oder Klavierwerke - und kann so
Querschlüsse ziehen, die vorher in dieser Art nicht gesehen und gehört wurden.
Besonders hervorzuheben ist seine bahnbrechende, sich ständig erweiternde Arbeit
in kosmologischer Tonartencharakteristik («Tonarten und Sternzeichen»).
Stefan Mickischs
Klaviertranskriptionen und Fantasien zu Wagner (z. B. die
abendfüllenden „Ring-Finali“, die
dreiteilige,
mit zwei Doppelfugen
versehene «Tristanfantasie» und die durch alle Tonarten wandernde Sammlung «Mit
Wagner durch den Sternenhimmel“) zeigen neben der pianistischen Kompetenz auch
den Improvisator, Komponisten und Arrangeur in der Nachfolge Franz Liszts und
anderer.
Neben dem Klavier
spielt Stefan Mickisch, der aus einem
musikalischen Elterhaus stammt, Orgel, Violine und Viola – auch
in Orchester- und Kammermusikformationen (Streichtrio, Streichquartett, –
quintett u. a.).
Der
zweite künstlerische Schwerpunkt des bayerischen Pianisten ist neben den
Bayreuther Festspielen zweifellos die Musikstadt Wien. Spätestens seit
2004, als seine Matineen in der Wiener Staatsoper vor ausverkauften Rängen
sensationelles Aufsehen erregten, hat er dort eine besonders zahlreiche
Fangemeinde. Von den Veranstaltern des „Wiener Mozartjahres“ 2006 wurde
er anlässlich
seiner Interpretation
der „Zauberflöte“ als «Opernführer der neuen Generation», von Radio Stephansdom
als «Opernführer des 21. Jahrhunderts» bezeichnet. Seit 2 Jahren tritt
Stefan Mickisch bevorzugt in eigenen Zyklen am Wiener Konzerthaus („Alles
Wagner“, „Alles Beethoven“) und an der Wiener Volksoper in ausgewählten
Premiereneinführungen auf.
Fachleute, Presse und
Publikum schätzen Stefan Mickisch als eine
„moderne Mischung aus Leonard Bernstein, Viktor Borge und Marcel Prawy“ (FOCUS
2008). Der „selfmademan aus der Oberpfalz“, der auf seine Unabhängigkeit Wert
legt und ohne Agentur arbeitet, hat im eigenen Label „Fafnerphon“
bereits 40 CD-Aufnahmen herausgegeben, darunter Live-Mitschnitte
seiner Einführungen in alle 13 Opern Richard Wagners, aber auch zu Werken
Mozarts, Beethovens, Puccinis, Richard Strauss´ u. a. Die Einspielungen belegen
seine außergewöhnlich vielseitige und lebendige Künstlerpersönlichkeit und
weisen ihn als einen der führenden Pianisten, Musikwissenschaftler und
Kulturvermittler unserer Zeit aus.
icms Mai
2011
Biographie Kurzfassung
Die moderierten Konzerte des Pianisten
und Musikwissenschaftlers Stefan
Mickisch haben innerhalb
weniger Jahre Kultstatus erreicht. Seit 1998 gibt der in Wien als
„Opernführer des 21. Jahrhunderts“ titulierte gebürtige Oberpfälzer
zu sämtlichen Aufführungen der Bayreuther Festspiele vom Flügel aus
seine berühmten Einführungsmatineen, die jährlich zigtausende
Menschen begeistern. Sie zeichnen sich dort und andernorts durch
ihre Mischung aus humorvoll-spannender Präsentation, glänzender
Pianistik, profundem musikgeschichtlichen Wissen und breiter
Repertoirekenntnis aus und werden durch die kontinuierlichen
Forschungen des enzyklopädisch interessierten Künstlers in Richtung
Philosophie, Literatur, Naturwissenschaften, Astronomie, Astrologie
und Mythologie ständig weiterentwickelt.
Seine pianistische Ausbildung erhielt der bereits in jungen Jahren
mit mehreren nationalen und internationalen Klavierpreisen ausgezeichnete Künstler in Nürnberg,
Hannover und Wien. Mit eigenen Klavier-Transkriptionen und Fantasien
erarbeitete er sich die musikdramatische Welt Wagners, die
zweifellos im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit steht, ohne
dass diese darauf beschränkt wäre.
Gegenstand seiner vielfach auf CD dokumentierten Gesprächskonzerte
sind seit geraumer Zeit auch Werke von Komponisten wie Mozart,
Beethoven, Rossini, Schumann, Offenbach, Puccini, d´Albert, R.
Strauss, und die Thematik „Tonarten und Sternzeichen“. Auftritte
hatte und hat er mit außerordentlichem Erfolg u. a. beim
Beethovenfest Bonn, den Richard-Strauss-Festivals Bozen und
Garmisch-Partenkirchen, dem Gasteig in München, den Festspielen
Baden-Baden, der Oper Zürich, dem Wagner-Festival Wels, den Wiener
Opern- und Konzerthäusern und dem Gidon Kremer-Musikfestival in
Lockenhaus.
Im Wiener Konzerthaus gab Stefan Mickisch 2009/2010 einen
umjubelten, doppelt ausverkauften
Zyklus „Alles Wagner“ mit den Interpretationen aller 13
Wagner-Opern. Am gleichen Ort läuft seine ebenfalls auf 2 Jahre
angelegte Reihe zu „Alles Beethoven“ (die 9 Symphonien, "Fidelio",
"Missa Solemnis", "Egmont"/"Prometheus", "Tonarten und Sternzeichen
bei Beethoven"). Die Wiener Volksoper engagierte den Künstler für
die Einführungsabende zu den Opernpremieren „Rusalka“ (A. Dvorak) im
Oktober 2010 und „Il tabarro / Gianni Schicchi“ (G. Puccini) im
Februar 2011, am 11. Oktober 2011 wird der Pianist an diesem Haus
Richard Strauss´ "Salome" spielen und erläutern. Auch beim
international renommierten Strauss-Festival in
Garmisch-Partenkirchen wird Stefan Mickisch auf Einladung von
Intendantin Frau KS Brigitte Fassbaender auftreten: am 10. Juni 2011
mit "Heldenleben" und am 17. Juni 2012 mit der "Alpensymphonie". Das
im Grazer Opernhaus im September 2010 aufgenommene Gesprächskonzert
zur „Frau ohne Schatten“ ist soeben erschienen. Damit hat Stefan
Mickisch seine 45. CD-Einspielung vorgelegt.
icms Mai
2011
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