CURRICULUM - STEFAN MICKISCH
Stefan Mickisch
hat als Konzertpianist das erklärende Wort in seine Auftritte integriert und ist konkurrenzloser Meister der Form des Gesprächskonzerts. Er hat in 36 Ländern 2500 Konzerte gespielt und bisher 130 CDs und DVDs veröffentlicht.
„Der Opernführer des 21. Jahrhunderts“ besitzt eine besondere Stellung in der Welt der Musik.
Auf der Grundlage von 15 Ersten Preisen bei nationalen und internationalen Klavier-Wettbewerben erarbeitete er sich nicht nur weiteste Felder der pianistischen, musikhistorischen, literarischen und philosophischen Literatur, sondern auch weiteste Teile des Opernrepertoires.
In Verbindung mit unverwechselbarer Athentizität und Freiheit des Vortrages, Improvisationsgabe, Einbezug der Tonartencharakteristiken, die auch von seinem Violin - und Violaspiel beeinflusst sind, schuf Stefan Mickisch eine eigene Kunstform. 2500 Konzerte (davon 450 bei den Bayreuther Festspielen) in 36 Ländern, 65 CD - und DVD - Einspielungen von Mozarts „Zauberflöte“ über alle wichtigen Werke Beethovens, alle 13 Opern Richard Wagners, bis zu den Opern Richard Strauss‘, Korngolds, Puccinis und Schrekers dokumentieren eine einzigartige Karriere.
1962 in Schwandorf/Oberpfalz geboren, im Sternbild Krebs = A-Dur = "Lohengrin" (Aszendent Es-Dur = Steinbock = "Eroica")
Musikalisches Elternhaus, Vater Studiendirektor für Musik am Gymnasium Schwandorf, erhebliche Fähigkeiten im Klavier- und Orgelspiel, als Improvisator, Dirigent und Pädagoge, Mutter (Laien-) Sängerin und Pianistin
1966 Beginn des Klavierspiels, erster Lehrer Heinrich Mickisch
1969 Erstes öffentliches Konzert, in Waldmünchen
1970 Beginn des Violinspiels
Ab 1970 Erlernen des Orgelspiels und der Improvisation / erste Kompositionen und Bearbeitungen
1972 / 74 / 76 / 78 / 80 „Jugend musiziert“ 5 Mal Erster Preis Oberpfalz
1976 / 78 / 80 Drei Mal Erster Preis Land Bayern
1976 und 1980 Erster Preis Bundesrepublik Deutschland
1972 bis heute Mitwirkung in Orchestern und Streichquartetten als Geiger und Bratschist, manchmal als Solist
Ab 1972 Klavierkonzerte mit Orchestern (Haydn, Mozart, Schumann, Beethoven, Rachmaninoff)
Ab ca.1975 intensives Studium von Büchern, Schwerpunkte Philosophie, Musik, Geschichte, Literatur
Seit ca.1975 Fan von Malerei, vorwiegend der Niederländer, davon Lieblinge Hendrik Avercamp und Lucas van Valckenborch
1975 - 1980 Einige eigene Bilder, große Anregung durch Johannes Burger am Schwandorfer Gymnasium
Ca.1976 Erste Lektüre Arthur Schopenhauers
1978/79 Erste versuchte Lektüre von Friedrich Nietzsche’s „Also sprach Zarathustra”
1981 Abitur mit 17, als Jahrgangsbester mit 1,3
Auftritt beim Gründungskongress der EPTA (European Piano Teachers Association) in Hinterzarten bei Freiburg (Skrjabin 4. Sonate)
1982 Abschluss des Klavier-, Violin- und Musikgeschichte-Studiums am Meistersinger- Konservatorium in Nürnberg, Klavier bei Erich Appel / Violine bei Ulf Klausenitzer / Musikgeschichte, Analyse, Tonsatz bei Hans-Ludwig Schilling (Schüler von Paul Hindemith) und Winfried Jentzsch
1982 Konzerte in Paris, Mailand, London, Rom, Cagliari, Madrid, Alicante
Rundfunkaufnahmen beim hr, br, wdr, sfb, ndr, und anderen
1982 – 1987 an der Musikhochschule Hannover Klavierstudium bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling / Opern- und Musikgeschichte bei Prof. Gerhard Schumann / Kontrapunkt und Analyse bei Prof. Otfried Büsing
1981 bis 1986 Internationale Klavierpreise in Mailand, Athen und Montevideo, erster Auftritt an der Mailänder Scala (Skrjabin und Ravel)
1984 Verleihung der „Maria-Callas-Medaille“ der Stadt Athen
Meisterkurse bei Oleg Maisenberg, Bruno Leonardo Gelber, und Jürgen Ude
1984 – 1987 Studium bei Sergiu Celibidache in Mainz und München, „Musikalische Phänomenologie“
1984 – 1991 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
1986 – 1991 Klavierstudium am Konservatorium Wien bei Prof. Leonid Brumberg (Schüler von Heinrich Neuhaus in Moskau)
1988 Musikalische Eröffnung des Oberpfälzer Künstlerhauses (“Kebbelvilla”) in Schwandorf auf Einladung des OB Hans Kraus und des Leiters des Künstlerhauses Heiner Riepl, seither ständige Zusammenarbeit
1991 Erste CD, mit den Bach-Variationen op. 81 von Max Reger, César Franck “Prélude, Coral et Fugue”, Bach Cis/Moll WK I und Stefan Mickisch “Improvisation und Fuge”
1992 bis 2000 (Gründung und) Leitung der „Robert-Schumann-Gesellschaft Bayern“
Liederabende mit Dietrich Fischer-Dieskau, Kurt Moll, Bernd Weikl, Robert Holl
1993 10-wöchiges Künstlerstipendium am Virginia Center for the Creative Arts in den USA – Anregung zu erstem Studium, Bearbeitungen und Erläuterungen (in englischer Sprache) zu Richard Wagner
Erste Klavier-Gesprächskonzerte zu Wagner in Charlottesville, am VCCA, und an der University of Sweet Briar
Pianistische Erarbeitung der „Götterdämmerung“ in den USA, im Lauf der Folgejahre Aneignung der Klavierauszüge und Partituren aller Wagner-Opern und erreichbaren Wagner-Literatur in verschiedenen Sprachen
1994 Erste Wagner-CD
Konzerte in Tokyo, Osaka, Nikko und Fukuoka - Erlernung der japanischen Sprache
1996 Erste Welttournée mit Wagner – New York, Boston, Philadelphia, Dallas, Fort Worth, Los Angeles, San Francisco, Hawaii, Montreal, Ottawa, Vancouver, Caracas Venezuela, Buenos Aires Argentinien, Auckland, Wellington Neuseeland, Johannesburg, Pretoria Südafrika, Moskau, St. Petersburg Russland, Neu-Delhi Indien
1991 bis 2018 Produktion von 65 CDs und DVDs im Eigenverlag „Fafnerphon”
1996 - 2003 Auftritte beim Brahmsfest in Mürzzuschlag / Österreich
1998 Berufung nach Bayreuth / seither Gestaltung von 450 Einführungsmatineen zu allen Aufführungen der Festspiele
Ab 2000 Studium von Rudolf Steiner
Ab 2003 Auftritte an der Wiener Staatsoper /Festspiele Baden-Baden / Wagnerfestival Wels / Gidon Kremer Festival Lockenhaus / Garmisch-Partenkirchen Strauss-Festival / Bozen Strauss-Festival / Beethovenfest Bonn / Deutsche Oper Berlin / Komische Oper Berlin / Staatsoper und Philharmonie Berlin / Gasteig und Prinzregententheater München / Opernhäuser Köln, Oldenburg, Gießen, Zürich, Minden, Augsburg, Eisenach, u.a.
Ab 2004 Zweiter Wohnsitz in Wien
2004 Austritt aus der Kath. Kirche / Endgültige Erkenntnis der eminenten Wichtigkeit der Distanzierung aller drei Weltreligionen / Austritt aus der GEMA / Studium der Vier Mysteriendramen von Rudolf Steiner am Goetheanum in CH-Dornach
2004 Im Sinne Karl Jaspers´ Erkenntnis der Wichtigkeit der Distanzierung der drei Weltreligionen
Studium der Vier Mysteriendramen von Rudolf Steiner am Goetheanum in CH-Dornach
2006 Erste Veröffentlichung auf 2 CDs meines Astrologisch-Musikalischen Systems „Tonarten und Sternzeichen“, eine Verbindung aller wesentlicher Musik von Bach bis heute, und der philosophischen/mathematischen/musikalischen und astrologischen Anregungen durch Rudolf Steiner, Pythagoras und Johannes Kepler
Ab 2006 Eigener jährlicher Konzertzyklus im Wiener Konzerthaus
Ab 2008 zeitweise Stimmführer der Viola-Gruppe im Orchester “Am Singrün” Regensburg (Mahler 1., Tschaikowski 6., Schubert 8., Janacek „Lachische Tänze“, Beethoven 5. u.a. ) / Kammermusik als Bratschist
2013 Einspielung und Herausgabe der 7 DVDs über den RING, sowie der 9 – CD-Box „Alle 271 Leitmotive des Nibelungenrings“
Ab 2013 Fernsehaufnahmen zu Wagner
Ab 2014 Fernsehaufnahmen zu Richard Strauss
2014 2 CDs zu Franz Schreker / 6 CDs zu Erich Wolfgang Korngold - 1 CD über Sigmund Freud
2016 Mitwirkung an einer Fernsehproduktion über den “Donauwalzer”
2018 Veröffentlichung der DVD zu „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss
2019 9. Mai Hochzeit mit Carla Hernandez in Schwandorf
2019 25. Juli bis 28. August 11 Konzertgespräche “Mickisch in Bayreuth”
2019 15. - 24. November - Stefan Mickisch Musik Festspiele - anlässlich des 50jährigen Bühnenjubiläums
2020 Herausgabe von 6 neuen Doppel-CDs zu Ludwig van Beethoven und Richard Strauss
Beethoven / Mickisch „Tonarten und Sternzeichen bei Beethoven“
Beethoven „Die Geschöpfe des Prometheus“ / „Egmont“ (Die gesamten Schauspielmusiken)
Richard Strauss „Also sprach Zarathustra“
Richard Strauss „Vier letzte Lieder“ und „Tod und Verklärung“
Richard Strauss „Don Juan“ und „Till Eulenspiegels lustige Streiche“
Richard Strauss „Ein Heldenleben“